Eala Frya Fresena

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    Eine Sammlung plattdeutscher Redewendungen
 

Redewendung Hochdeutsch Bedeutung, Ursprung. . .
     
Lüttje Potten hebm ook Ohren.
 
Auch kleine Töpfe haben Ohren.
 
Vorsicht: Kinder hören manchmal Äußerungen, die nicht für ihre Ohren bestimmt sind.
Mit Mettwurst na´d Schink schmieten. Mit der Mettwurst nach dem Schinken werfen. Der Versuch, mit kleinem Einsatz einen großen Erfolg zu erzielen.
Dat klingt, as wenn en Koh in´n Emmer brullt. Es klingt, als wenn eine Kuh in einen Eimer brüllt Singe, wem Gesang gegeben. Häufiger Kommentar, wenn der Sänger nicht den richtigen Ton trifft.
Mutt erst maal wordn, bevör´t moi word. Bevor es schön wird, muß es erst häßlich werden. Man denke an Renovierungsarbeiten wie z.B. tapezieren.
 
Düwel schitt immer bi´d dickste Bült. Der Teufel sch**** immer neben den größten Haufen. Wird gerne gesagt, wenn ein Wohlhabender sein Vermögen durch Glück (z.B. einen Lottogewinn) vergrößert.
Ostfreesenbloot is keen Bottermelk. Ostfriesenblut ist keine Buttermilch.  
Malör sitt up´n lüttje Stee Ein Unglück kommt selten allein.  
Dat kunn al leper worden. Es könnte schlimmer kommen.  
Dat dreiht sück al weer üm. Das (Blatt) wendet sich wieder.  
Pattjack! Teerjacke Ursprünglich A = (Schimpfwort) Fischer und Seeleute mit (durch Teer) seewasserfester (Leinen-) Kleidung, die durch nichts auffallen, außer ihrer Trinkfestigkeit (unnützer Ballast).

(Später) B = (Lobwort) (DGzRS-) Seenotretter, die (aufgrund heldenhaften Dauereinsatzes) scheinbar niemals die (Dienst-) Kleidung wechseln.

C = Ungewaschene, durch Teergebrauch fürchterlich stinkende Kleidung.